Hallensaison 2010/2011

Landesmeisterschaften männliche Jugend 12

Ruschwedels Jungs erfolgreich in Hannover !

Am gestrigen Samstag, 05. März 2011 reisten wir mit unseren Jungen aus der D-Jugend nach Hannover. Dort warteten in der Vorrunde der SV Moslesfehn, der TUS Essenrode und der VFL Hannover.
Der erste Gegner aus Moslesfehn war einer der Favoriten. Aus dem Weser-Ems-Raum kommen regelmäßig starke Mannschaften. Doch Hendrik Grünhagen, Tristan Löhden, Claas Poppe, Nico Twarock und Jan Wiebusch wollten zeigen, dass auch im Landkreis Stade guter Faustball gespielt wird. Sie fingen dann auch gleich an wie die Feuerwehr und gewannen den ersten Satz sicher mit 11 : 6. Im 2. Satz lief es dann ähnlich gut und auch dieser wurde mit 11:7 gewonnen. Das war schon mal ein Paukenschlag. Man muss jedoch sagen, dass die Mossis ohne ihren etatmäßigen Schlagmann angereist waren.
Das 2. Spiel des Tages gegen Essenrode war schon vorentscheidend für ein Weiterkommen. Mit einem Sieg wäre man wohl qualifiziert für das Halbfinale. Diese Spiel war bedeutend schwerer als das erste. Der erste Satz war geprägt von Kampf und auch ein wenig Krampf. Doch am Ende stand es glücklich 11:9 für uns. Im zweiten Satz lagen wir bis zum 7:8 ständig hinten. Doch dann drehten wir das Spiel noch und gewannen 11:8.
Das Halbfinale war sicher.
Doch mit einem Sieg gegen Hannover konnte man sich den Gruppensieg sichern und somit den vermeintlich leichteren Gegner; nämlich den Gruppenzweiten statt den Gruppenersten der anderen Gruppe.
Ich mache es kurz. Gegen Hannover traten nie Probleme auf und beide Sätze wurden deutlich gewonnen.
Doch wer war der Gegner? Alhorn, Brettorf oder sogar Selsingen ?
Am Ende wurde Selsingen Gruppensieger und Brettorf als 2. unser Gegner. Das wird ein harter Brocken. Das war allen Beteiligten klar.

Der erste Satz war hart umkämpft und ging am Ende knapp mit 9:11 verloren. Die Jungs ließen die Köpfe hängen. War diese Aufgabe zu groß?
Als sie auch im 2. Satz von Anfang an einem Rückstand hinterherliefen glaubten bei 4:6 nicht mehr viele an eine Wende. Doch unsere Jungen hängten sich noch mal richtig rein und kämpften sich in den Satz zurück und gewannen den tatsächlich mit 11:9. Im Entscheidungssatz waren sie dann hypermotiviert und führten zum Seitenwechsel 6:2. Am Ende konnten sie den Satz mit 11:7 gewinnen. Eine absolute Energie-und Spitzenleistung. Überglücklich fielen sie sich in die Arme.

Im Endspiel ging es dann gegen den Kreisrivalen aus Selsingen. Diese sind auf den 5 Positionen gleichmäßig stark besetzt und spielen fast fehlerlos ihren Stiefel runter. Das zermürbte unsere 12er mehr und mehr. Der erste Satz ging dann auch deutlich mit 6:11 verloren. Wir waren einfach nicht in der Lage gestern Punkte zu machen und die gefährlichen Roller beständig abzuwehren. Im 2. Satz lag man dann auch gleich mit 1:5 hinten,als Abwehrspieler Tristan Löhden verletzt das Feld verlassen musste und wir zu Viert weiterspielen mussten. Danach ging der Satz mit 5:11 verloren. Doch auch mit 5 Leuten wären die Selsinger an diesem Tag zu stark für uns gewesen. Bei den Bezirksmeisterschaften hatten wir noch die Nase vorn. Nun hatten die Selsinger ihre Revanche bekommen.

Doch Vize-Landesmeister sind wir. Das war super Jungs. Wir sind stolz auf Euch.

Ich melde mich im Mai wieder nach den ersten Spieltagen der 1. Mannschaft.


Norddeutsche Meisterschaft der männlichen Jugend vom 26. und 27. Februar 2011 in Harsefeld.

Am vergangenen Wochenende spielten unsere 14er-Jungs in Harsefeld bei der Norddeutschen Meisterschaft, die wir selbst ausgerichtet haben.
Das erste Spiel am Samstag mussten sie dann gleich gegen einen der Favoriten aus Moslesfehn bestreiten. Der erste Satz lief wie am Schnürchen und am Ende stand es verdient 11 : 6. Die Halle stand Kopf. War etwa eine Sensation möglich. Im 2. Satz wurde man dann mit einem saftigen 0 : 11 wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Jetzt hieß es sich noch einmal zu konzentrieren. Das taten unsere Jungs auch; doch am Ende waren die „Mossis“ einfach besser. Doch das war kein Beinbruch. Gegen diesen Gegner hatte man sich nicht viel ausgerechnet im Vorfeld des Turniers. Im 2. Spiel des Tages gegen den Kreisnachbarn aus Hammah war einiges möglich hoffte man. Im ersten Satz lief es wie im ersten Spiel auch sehr gut. Verdient gewann man diesen. Im 2. Satz kam jedoch wieder ein Einbruch und zu viele Eigenfehler. So wurde dieser Satz folgerichtig verloren. Die Entscheidung musste im 3. Satz fallen. Alles lief prima aus unserer Sicht. Nach 10 Minuten stand es 8 : 4 !! Das musste doch reichen. Doch ich mache es kurz: es reichte nicht. 10 : 12 ging dieser Satz unglücklich verloren und damit auch das Match. Damit sanken die Chancen auf das Erreichen der Hauptrunde (die letzten 6 Mannschaften von 10) schon stark. Man stand mit dem Rücken an der Wand. Nun waren die Trainer Dirk Ropers und Achim Poppe gefragt; sie mussten ihre Mannschaft wieder aufbauen nach einer so knappen Niederlage. Das dritte Spiel gegen den Ohligser TV wurde dann auch locker mit 2 : 0 Sätzen gewonnen.
Um 19.00 Uhr abends kam es dann zu dem entscheidenden Spiel gegen Westfalia Hamm. Diese hatten ein Spiel gewonnen und zwei verloren; genau wie wir. Und unsere Jungs spielten toll auf und gewannen auch dieses Spiel sicher mit 2 : 0 Sätzen.
So war man qualifiziert für die Endrunde. Der Jubel war riesig. Nicht jeder hatte damit gerechnet. Ich schon.
Das wir nun am nächsten Tag als Gruppendritter (hinter Moslesfehn und Hammah) gegen den Gruppenzweiten der Gruppe A spielen mussten war klar; dass das aber ein so harter Brocken wird wie Alhorn wird war schon  ärgerlich. Mit einem Sieg in der Vorrunde gegen Hammah hätte man den deutlich schwächeren TUS Mondorf aus dem Rheinland als Gegener gehabt und ein Halbfinaleinzug wäre gut möglich gewesen. Nun hieß es gegen die Alhorner ein mittelschweres Wunder zu vollbringen. Ich kürze hier ab. Es reichte nicht. Verdient gewannen die Alhorner mit 11 : 7 und 11 : 8. Doch erhobenen Hauptes konnte man den Platz verlassen. Alle hatten toll gespielt und hart gekämpft. Im Spiel um Platz 5 hieß es dann die schon erwähnten Mondorfer zu schlagen. Das gelang souverän.
Die Mannschaft und Trainer können stolz sein auf Platz 5. Mit ein wenig Glück wäre durchaus mehr möglich gewesen. Die Leistungsstärke der Mannschaft ist in guten Phasen enorm; aber leider nicht konstant genug. Allein die Tatsache, dass man dem späteren Meister Moslesfehn einen Satz deutlich abgekauft hat und zwar durch eigene Stärke und nicht durch die Schwäche der anderen, spricht Bände. Auch Hammah, die Vizemeister wurden hatten wir am Rand der Niederlage.
Jungs, das war spitze. Wir sind stolz auf Euch.
Ich möchte mich an dieser Stellen bei unseren tollen Helferinnen und Helfern bedanken. Es war dank Euch eine rundherum gelungene Veranstaltung.
Vielen Dank
Thomas Löhden


Landesmeisterschaften männl. Jgd 14 / 05.02.2011

Am 05.02.11 waren die LM der männl. Jgd. 14 in Moslesfehn. Hier nahmen wir mit den 6 Stammspielern teil. Die gesamte Mannschaft spielte unter ihrer Leistung, es reichte aber
um in der Vorrunde auf den 2.Platz zu kommen. Im Halbfinale trafen wir dann auf den SV Moslesfehn das mit 2:0 Sätzen verloren ging. Im anschließenden Spiel um Platz 3 trafen wir
auf den TV GH Brettorf. Auch dieses Spiel wurde, trotz der besten Mannschaftsleistung an
diesen Tage, mit 2:0 Sätzen verloren. Also blieb der 4. Platz.
Die LM war die Generalprobe für die NM und die klappt ja nie. Also die besten Vorraussetzungen für ein gutes Gelingen bei den NM. 

8. Spieltag zweite Bundesliga / 29.01.2011

Ruschwedel mit tollem Saisonabschluss !

Am gestrigen Samstag, 29. Januar 2011 spielten die Ruschwedeler Faustballer in der heimischen Feldbuschhalle in Harsefeld gegen den TUS Bothfeld und gegen den Leichlinger TV. Im ersten Spiel des Tages gegen Bothfeld war das Spiel geprägt durch schwaches Abwehrverhalten. Das gegnerische Service stellte die Ruschwedeler Abwehr vor große Probleme. Insgesamt 4mal wurde die Aufstellung gewechselt bis sich das Spiel nachhaltig verbesserte. Der erste Satz wurde mit viel Kampf, Krampf und auch ein wenig Glück mit 14:12 gewonnen. Im 2. Satz lief es auch noch nicht viel besser; doch mit viel Kampf hieß es am Ende doch noch 11 : 9 aus Ruschwedeler Sicht. Nun sollte der Knoten doch endlich platzen. Doch er tat es nicht. Die Bothfelder legten noch eine Schippe drauf und die Ruschis verloren Satz drei mit 8 : 11. Satz vier brachte spielerisch die Wende. Es lief alles wesentlich runder. Es wurden viele Bälle abgewehrt und auch verwertet. Der Satz wurde mit 11:9 gewonnen und damit auch das Spiel. Das theoretische Thema Abstieg war damit endgültig vom Tisch.
Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen den alten Rivalen aus Leichlingen. Das waren in der Vergangenheit immer wieder hart umkämpfte Spiele. Auch diesmal mussten die Männer um Kapitän Dirk Ropers alles geben. Der erste Satz stand die ganze Zeit auf Messers Schneide. Am Ende hatten die Ruschis mit 15:14 die Nase vorn. Das war ein Start. Im 2. Satz trauten die tollen Zuschauer ihren Augen nicht. Die eigene Mannschaft spielte wie aus einem Guss. 11:6 war der Endstand dieses Durchgangs. Doch dann drehte Leichlingen noch einmal auf. Satz drei ging mit 6:11 verloren. Sollte das Spiel noch kippen? In Satz vier wechselte die Führung mehrmals. Beim Stand von 10:9 hatten die Grün-Weißen dann Matchball. Und was für eine Erlösung. Stefan Hasenjäger schlug diese Angabe ins Aus und das Spiel war gewonnen. Der Jubel war grenzenlos. Zwei Siege vor heimischen Publikum und Platz 4 in der Abschlusstabelle. Außer Leverkusen wurde jeder Gegner mindestens einmal geschlagen. Nach dem Saisonstart mit 0:8 Punkten noch eine 18:14 Abschlusstabelle hinzulegen. Das war schon großer Sport.
Wir bedanken uns bei unserem tollen Publikum für die Unterstützung. Ohne Euch hätten wir es nicht geschafft.
Ich verabschiede mich bis zum Frühsommer.
Thomas Löhden

7. Spieltag zweite Bundesliga / 22.01.2011

Ruschwedel punktet!

Am gestrigen Samstag, 22. Januar 2011 mussten die Ruschwedeler Faustballer ins westfälische Hamm reisen. Im ersten Spiel des Tages ging es dann auch gleich gegen den Ausrichter. Hier sollten unbedingt 2 Punkte für den Klassenerhalt her. Der erste Satz lief auch recht gut. Man führte durchweg den ganzen Satz und beim Stand von 10 : 9 hatte man Satzball. Lars Steffen schlug den gegnerischen Schlagmann Bernd Franke an und von dort prallte der Ball ins Seitenaus. Die Berührung hatte der Schiedsrichter aus seinem Blickwinkel nicht sehen können und Franke stritt dies auf Nachfrage leider ab. Somit ging es in die Verlängerung und beim Stand von 14 : 13 nutzte man den 5. Satzball endlich zum Gewinn des Satzes 1. Im zweiten Satz lief es noch besser und die Grün-Weißen gewannen mit 11 : 7. Alles schien glatt zu laufen. Auch in Satz drei führten die Männer um Kapitän Dirk Ropers den Satz bis zum 7 : 6 durchweg an. Doch dann kam wie so oft der Einbruch. Zu wenig Druck von der Angabe und Schwächen in der Annahme aber auch in der Punkteverwertung führten zum Verlust des Satzes drei mit 7 : 11. In Satz vier ging es leider nahtlos so weiter. Es Stand 0 : 6. Danach lief es wieder besser; doch für diesen Satz war es zu spät. 6 : 11 hieß es am Ende. Jetzt kam es zum Entscheidungssatz. Hier spielten die Ruschis wieder konzentrierter und man legte zum Seitenwechsel eine 6 : 3 Führung vor. Am Ende half Hamms Schlagmann noch wieder kräftig mit, indem er 4 Service-Fehler vom 8:4 bis zum 11:4 produzierte.
Die Pflicht war erfüllt. Nun hieß es gegen den Lokalrivalen aus Essel die Kür zu zeigen. Im ersten Satz schien das auch zu klappen. Wieder hatte man, wie schon gegen Hamm beim 10:9 Satzball. Doch der wurde nicht genutzt und trotz Kampf wurde der Satz mit 12:14 verloren. Nachdem dann auch noch Volkmar Dammann wegen Krämpfen ausgewechselt werden musste auf der Mittelposition, konnte man in der Abwehr gegen die harten Aufschläge von Sebastian Buttke und die Rückschläge von Jan Lütjen kein Paroli mehr bieten. Auch Dirk Ropers konnte nicht wie gewohnt Druck machen mit seinem Service. Die Konsequenz: 5 : 11 und noch einmal 5 : 11. Das Spiel war mit 0 : 3 verloren. Essel war in dieser Verfassung für diese geschwächte Mannschaft aus Ruschwedel zu stark. Doch den Esselern hilft es und den Grün-Weißen tat es nicht so weh. Mit 14 : 14 Punkten ist man zwar hinter Essel gerutscht. Das aber nur wegen dem schlechteren Satzverhältnis. Am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse wird ein Sieg wohl reichen um sicher den Klassenerhalt zu erreichen.

Ich hoffe wir sehen uns nächste Woche,  in Harsefeld in der Feldbuschhalle ab 15:00 Uhr.

Die Gegner heißen Bothfeld und Leichlingen.


6. Spieltag zweite Bundesliga / 15.01.2011

Ruschwedel bleibt auf Kurs !

Am gestrigen Samstag, 15.01.2011 spielten die Ruschwedeler Faustballer in der heimischen Feldbuschhalle in Harsefeld.
Der erste Gegner des Tages hieß DJK Odenkirchen. Im ersten Satz lief es nicht besonders rund. Von den Aufschlägen des Odenkirchener Schlagmanns konnten wohl nur 2 Bälle aufgenommen werden. Die rechte Abwehrseite offenbarte einige Schwächen. Nach nur 6 Minuten hieß es 8 : 11 aus Sicht der Ruschis. Im 2. Satz wurde die Abwehrformation etwas anders ausgerichtet. Der Satz lief dann auch ausgeglichen und die Männer von Kapitän Dirk Ropers hatten bei 10 : 9, 11: 10 und 12:11 Satzball. Diese wurden nicht genutzt. So kam es wie es kommen musste bei 13 : 12 hatten die Odenkirchner Satzball. Doch auch der wurde durch die Grün-Weißen abgewehrt. Jetzt erkämpften sie sich wieder eine Chance den Satz zu gewinnen. Und diese wurde letztendlich zum 15 : 13 genutzt. Glück gehabt. Der 3. Satz lief ähnlich dramatisch und wieder hatten die Ruschwedeler mit 13 : 11 die Nase knapp vorn. In der ganzen Saison gab es noch kein 3 : 1 oder 1 : 3 für unsere Jungs. Und dabei blieb es leider auch gestern. Der 4. Satz wurde mit 6 : 11 leichtfertig abgegeben. Nun hieß es sich noch einmal zusammenzureißen im Entscheidungssatz. Das gelang und man kämpfte sich Punkt für Punkt nach vorn und konnte sich leicht absetzen. Am Ende hieß es 11 : 8 und das Spiel war gewonnen und die Revanche für die 0 : 3 Pleite aus dem Hinspiel war gelungen. Die sympathische Odenkirchener Mannschaft nahm es sportlich.
Die 2. Partie gegen den TV Asberg begann wie Spiel 1 und man verlor sorglos mit 7 : 11. Die Asberger punkteten fast ohne Gegenwehr mit kurz gespielten Bällen. Es musste eine Veränderung her. Und die kam. Volkmar Dammann erlief ein ums andere mal die „Kurzen“. Auch Dirk Ropers und Lars Steffen passten jetzt deutlich besser auf und erliefen immer wieder die sehr kurz gespielten Bälle die der Mannschaft im ersten Satz das Genick brachen. So gelang es den 2. und 3. Satz mit 11 : 6 und 11 : 9 zu gewinnen. Kam jetzt das erste 3 : 1 zu Stande ? Nein kam es nicht. Der Spannungsbogen der Mannschaft war nach den beiden gewonnenen Sätzen bei fast 0. Der 4. Satz ging mit 3 : 11 !!!! verloren. Das war ein Schlag ins Kontor.
War es möglich sich nach diesem Satz noch einmal selbst an den Haaren aus dem Dreck zu ziehen? Nach 5 Minuten sah es so aus. Es stand 5 : 1. Doch einige unglückliche Spielsituationen mit wenig Glück brachten die Ruschwedeler wieder in Bedrängnis. Auf einmal stand es 3: 5. Das war noch nicht schlimm. Doch in diesem Moment verletzte sich Dirk Ropers am Oberschenkel und konnte nicht mehr weiterspielen. Das war ein Schock. Die Halle war auf einmal mucksmäuschenstill. Jetzt musste Lars Steffen im 10. Satz des Tages auch noch das Service übernehmen. Das machte er auch gut. Doch trotzdem kamen die Asberger auf 6 : 6 heran. Erst dann gelang ein As zum 7 : 6. Es ging hin und her bis zum 9 : 9. Ab da hatten die Ruschis 4 und die Asberger 2 Matchbälle. Bei 14 : 14 schlug Steffen wieder stark auf, aber die Asberger parierten auch diesen Ball und hatten eine Angriffschance. Doch Volkmar Dammann nahm den Ball auf und nun hatte Lars Steffen die Chance: Er schlug mit voller Wucht den Asberger Block an und von da ging der Ball in Seitenaus. Der Jubel war grenzenlos. 15 : 14 !!!!!!!!!!!!!! Zwei Fünfsatz-Matches an einem Tag zu gewinnen vor dem tollen Heimpublikum. Das war wirklich super.
Mit 12 : 12 Punkten in der Tabelle sollte eigentlich alles klar sein. Und das nach dem 0 : 8 Punkten-Saisonstart. Doch leider kann man sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen. Nur Hamm steht als Absteiger mit 0 : 24 Punkten fest. Da aber voraussichtlich noch 2 bis 3 weitere Mannschaften absteigen werden, wird es bis zum Saisonfinale am 19.01.2011 in HARSEFELD noch spannend bleiben. Hinter uns mit 12 : 12 Punkten lauern gleich 4 Mannschaften mit 10 : 14 Punkten. Da unser Satzverhältnis nicht das Beste ist, wird wohl jedes Spiel der Verbleibenden 4 noch ein Endspiel. Siege gegen Hamm und Bothfeld sind dadurch fast Pflicht. Ein weiterer Sieg gegen Essel wäre wünschenswert und einer gegen Leichlingen wäre die Kür für die Saison.

Ich berichte nächsten Sonntag mehr, wenn wir aus Hamm zurück sind.

5. Spieltag zweite Bundesliga / 18.12.2010

Ruschwedel punktet im Abstiegskampf!

Am gestrigen Samstag reisten die Ruschwedeler Faustballer bei widrigen Wetterbedingungen nach Hannover-Bothfeld. Die Ausrichter waren auch der 1. Gegner des Tages. Die Ruschis legten gleich konzentriert los und nach kurzer Zeit hieß es 11 : 9. Knapp aber gewonnen. Ähnlich hart umkämpft war der 2. Satz doch auch diesen gewann man am Ende noch ungefährdet mit 11 : 8. Da kamen Erinnerungen hoch: schon mehrmals in dieser Saison führte man komfortabel mit 2 : 0 Sätzen und machte sich dann das Leben selbst schwer. Und so kam es auch dieses mal . Bothfeld steigerte sich und die Grün-Weißen ließen einige Chancen liegen und offenbarten auch immer wieder mal Abwehrschwächen bei Standard-Bällen. Die Konsequenz: es stand auf einmal 8 : 11 und auch im 4. Satz wurde eine 7 : 3 Führung leichtfertig verspielt und man verlor noch 9 : 11. Der Entscheidungssatz fing vielversprechend an für die Männer von Kapitän Dirk Ropers. Schnell führte man 4 : 2. Doch die Bothfelder steigerten sich wieder und führten zum Seitenwechsel mit 6 : 5. Sie spielten sich förmlich in einen Rausch und auch die Zuschauer gingen voll mit. Beim Stand von 9 : 5 und einer sehr guten Angriffschance der Landes-Hauptstädter gab kein Zuschauer in der Halle noch einen Pfifferling für die Ruschis. Doch diese Angriffschance schlug der Bothfelder Hauptangreifer ganz knapp ins Seitenaus und es stand 6 : 9 statt 5 : 10. Einen Punkt machten die Ruschwedeler direkt danach noch. Doch dann schlugen die Bothfelder wieder zu und hatten bei 10 : 7 drei  Matchbälle. Doch alle drei wurden abgewehrt. Bei 10 : 11 und 11 : 12 mussten dann noch 2 –also insgesamt 5 !! – Matchbälle abgewehrt werden. Bei 12 :12 legten jetzt endlich die Ruschwedeler einen Matchball vor und nutzten diesen auch prompt zum 14 : 12. Das war eine Befreiung für die Mannschaft und der Lohn für einen tollen Kampf.
Im zweiten Spiel des Tages mache ich es kurz. Gegen den Leichlinger TV  konnten unsere Jungs nur im 1. Satz bis zum 9 : 9 auf Augenhöhe mitspielen. Doch dann war die Luft nach insgesamt 6 gespielten Sätzen raus. Man verlor die beiden nächsten Sätze mit 4 : 11 und 6 : 11. Heute war nicht mehr drin. Vielleicht ist am 29.01.2011 beim Rückspiel mehr möglich in eigener Halle.
Da dieses der nachgespielte 4. Spieltag war ist die Tabelle jetzt nach gesamt 5 Spieltagen komplett. Nach dem misslungenen Saisonstart mit 0 : 8 Punkten steht man jetzt zur Winterpause mit 8 : 12 Punkten zunächst auf Platz 5 in der Tabelle.. Das hätte wohl kaum jemand erwartet.
Es ist jedoch alles sehr knapp im unteren Tabellenbereich. Im neuen Jahr haben die Ruschis jedoch 2 Heimspieltage und haben es selbst in der Hand den Klassenerhalt zu schaffen. Das ist das große Ziel im Jubiläumsjahr. Zum 50. Geburtstag des Vereins wäre ein Abstieg nicht sehr passend. Also arbeitet daran Jungs.
Ich melde mich wieder nach dem 6. Spieltag vom 15. Januar 2011 der auch in heimischer Feldbuschhalle ausgetragen wird.

Wir hoffen auch große Unterstützung unserer Fans.

4. Spieltag zweite Bundesliga / 13.12.2010

Ruschwedel punktet !

Am gestrigen Samstag, 11.12.2011 mussten die Ruschwedeler Faustballer nach Leverkusen reisen um gegen die beiden Spitzenteams aus Hagen und Leverkusen anzutreten. Zunächst ging es gegen den Ausrichter aus Leverkusen. Bevor die Ruschis richtig aufgewacht waren nach der 4-stündigen Fahrt stand es 5 : 11 im ersten Satz. Im 2. Satz lief es dann besser. Lars Steffen übernahm das Service und baute damit mächtig Druck auf. Und so kämpften sich die Grün-Weißen zurück in das Match und gewannen diesen 2. Satz nach Rückstand mit 11 : 9. Auch der nächste Satz wurde nach spannendem Verlauf mit 14 : 12 gewonnen. Doch dann war es wieder einmal typisch Ruschwedel; es lief nichts mehr zusammenn. So wurde Satz 4 mit 5 : 11 abgegeben. Ich kann es kurz machen: Der Entscheidungssatz ging sang- und klanglos mit 2 : 11 verloren. So wurde es nichts mit der Überraschung gegen den Tabellenführer.
Jetzt hieß es sich neu zu konzentrieren gegen den Tabellenzweiten aus Hagen. Dies schien zu gelingen. Die Männer um Kapitän Dirk Ropers spielten geschlossen stark. So wurde der 1. Satz knapp mit 11 : 9 gewonnen. Im 2. Satz lief es dann noch besser. Die Abwehr stand und Lars Steffen punktete wie gewohnt souverän. Am Ende hieß es 11 : 6. Alles schien glatt zu laufen. Doch das wäre dann ja nicht Ruschwedel. Und so wurde Satz 3 -mal wieder muss man schon sagen- mit 7 : 11 abgegeben. Auch Satz 4 ging schwach mit 4 : 11 verloren. Es war sämtlicher Kampfgeist irgendwo verloren gegangen. In Satz 5 stand es dann auch zum Seitenwechsel 1 : 6 !!!! aus Sicht der Grün-Weißen. Doch danach riss man sich noch einmal zusammen und man kämpfte sich Punkt um Punkt zurück in das Match zurück. Die Abwehr um Volkmar Dammann, Stefan Liestmann und Birger Grund stand sicher. Dirk Ropers nahm in dieser Phase alle Bälle auf seiner „Vorne-Rechts“-Position sicher auf und Steffen verwandelte todsicher. Doch bei 9 : 10 und 10 : 11 mussten zunächst 2 Matchbälle abgewehrt werden, bevor die Ruschis bei 13 : 12 selbst ihren ersten Matchball sicher zum 14 : 12 nutzten. Riesen-Jubel brach aus. Alle lagen sich in den Armen. Mit diesem Überraschungssieg hatte keiner so wirklich gerechnet.
un heißt es an diese Leistung anzuknüpfen und nächste Woche beim nachgeholten letzten Spieltag der Vorrunde wenigstens 2 Punkte mitzunehmen aus Bothfeld. Mit diesem Sieg könnte man bei entsprechendem Satzverhältnis auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern.

2. Spieltag männliche Jugend 14

Auch am 2. Spieltag wurden erneut 8:0 Punkte geholt. Im ersten Spiel gegen Hammah 1, der stärkste Gegner in der Klasse,  taten sich unsere Jungs im ersten Satz schwer und verloren diesen auch mit 8:11. Dann kamen Sie in Fahrt und gewannen die nächsten beiden Sätze nach einem guten Zusammenspiel der ganzen Mannschaft, mit 11:7 und 11:7.
In den Spielen gegen Selsingen 2 und Hammah 2 gingen Sie jeweils mit deutlichen Siegen in 2 Sätzen vom Feld. Im letzten Spiel mussten sie auf ihren Hauptangreifer Marco Tobaben verzichten und zu viert spielen. Aber auch diese beiden Sätze wurden mit 11:9 und 11:4 gewonnen. Damit sind Sie mit 16:0 Punkten und 16:1 Sätzen derzeit 1. in der Tabelle.
Bis zum nächsten Spieltag am 08.01.11 in Lamstedt.  

3. Spieltag zweite Bundesliga / 20.11.2010

Ruschwedel mit starker Leistung !

Gestern, 20. November 2010 mussten die Ruschwedeler Faustballer nach Kutenholz  reisen um gegen den Lokalrivalen TSV Essel anzutreten. Die 3. Mannschaft war TV Hamm an diesem Spieltag. Im ersten Spiel des Tages gegen Essel ging es gleich los wie die Feuerwehr. Die Ruschis nahmen fast jeden Aufschlag von Sebastian Buttke auf und Lars Steffen lieferte wieder einmal eine ganz starke Partie und punktete zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. So gewann man Satz eins souverän mit 11 : 5. Im 2. Satz ging es genau so weiter und nach weiteren 15 Minuten stand es 11 : 7 für die Männer um Kapitän Dirk Ropers. Die Esseler Zuschauer trauten ihren Augen nicht. So hatten sie sich den Samstag nicht vorgestellt. Im 3. Satz kam dann bei den Grün-Weißen wie fast immer die letzten Wochen ein Knick in der Leistungskurve. Einige unnötige individuelle Fehler und einige ausgelassene Angriffschancen brachten die Esseler zurück ins Match. So ging dieser Satz dann unnötig verloren mit 6 : 11. Der vierte Satz lief dann ähnlich und endete aus Ruschwedeler Sicht unbefriedigend mit 7 : 11. Jetzt kamen Erinnerungen an letzte Woche hoch, als man eine sichere 2 : 0 Satzführung gegen den TV Asberg noch verspielte. Doch im 5. Satz hängten sich die Ruschis noch mal so richtig rein. Stefan Liestmann holte in der Abwehr einige schöne Bälle und Lars Steffen lief wieder zur Hochform auf. Und so wurde letztendlich verdient der 5. Durchgang mit 11 : 6 gewonnen. Der Jubel war riesengroß. Das hatte es jahrelang nicht mehr gegeben. Ein Sieg gegen Essel war den Ruschwedelern in der 2. Liga noch gar nicht geglückt.
Im zweiten Spiel des Tages taten sich die Grün-Weißen dann schwer und ließen sich von dem Spiel der Hammer Mannschaft einlullen. Doch in den entscheidenden Momenten konnte sich die Mannschaft wieder konzentrieren und gewann die 3. Durchgänge mit 11 : 6, 11 : 7 und 11 : 4. Ein 3 : 0 Sieg war ganz wichtig für das Satzverhältnis. So steht man nun mit einem Satz Vorsprung aber punktgleich mit Essel auf Platz 7. Da auch Odenkirchen noch 4 : 8 Punkte hat wie Ruchwedel und Essel und Asberg und Bothfeld jeweils 6 : 6 Punkte auf dem Konto haben ist jetzt doch noch wieder Einiges möglich in der Saison.
In 3 Wochen geht es für Ruschwedel dann weiter mit dem ersten Spieltag der Rückrunde gegen die stärksten Mannschaften der Liga : Hagen und Leverkusen. Der reguläre letzte Spieltag der Hinrunde gegen Leichlingen und Bothfeld wurde auf den 18. Dezember 2010 verschoben.
Bis zum 12.12.2010. Da gibt es den nächsten Bericht.

1. Spieltag männliche Jugend 14

Der 1. Spieltag der männl. Jgd. 14 in Stade war ein voller Erfolg.
Mit neuen Trikots (gesponsert von Viebrocks Gasthaus) wurden alle 4 Spielbegegnungen souverän gewonnen. Ein guter Start zum Saisonziel Norddeutsche Meisterschaften am 26./27.02.11 in Harsefeld.

2. Spieltag zweite Bundesliga / 13.11.2010
Ruschwedel macht Fehlstart komplett.

Am gestrigen Samstag, 13.11.2010 mussten die Ruschwedeler Faustballer 400 Kilometer nach Odenkirchen (bei Düsseldorf) reisen. Dort hieß der erste Gegner TV Asberg. Die Grün-Weißen legten los wie die Feuerwehr. Ehe die Asberger einmal aufatmen konnten stand es 9 : 0. Alles lief wie aus einem Guss. Drei Punkte machten die Asberger dann jedoch noch. Kein Problem. 11 : 3 war ja auch in Ordnung. Im 2. Satz ging es genau so weiter. 11 : 5 hieß es nach weiteren 15 Minuten. Es schien ein glatter Gang zu werden. Im 3. Satz stand es dann auch gleich wieder 5 : 2 aus Sicht der Ruschis. Doch dann war der Spielfluss wie abgeschnitten. Bei Service-Schläger und Kapitän Dirk Ropers ging an diesem Tag bei der Angabe nichts. Ein ums andere mal kamen die ungefährlichen Aufschläge als knallharte Antworten zurück. Der Satz ging unnötig mit 9 : 11 verloren. So baute man eine schon am Boden liegende Mannschaft wieder auf. Im 4. Satz führte man dann auch wieder. 8 : 5 war der Zwischenstand und alles schien noch eine gute Wendung zu nehmen. Doch nach dem 6 : 8 kamen noch 2 Aufschlagfehler von Ropers zum falschen Zeitpunkt. Bis 10 : 10 war immer noch alles möglich. Doch es reichte nicht. 10 : 12 hieß es letztendlich. Im Entscheidungssatz war dann wieder alles möglich. Zum letzten Seitenwechsel führten die Grün-Weißen noch mit 6 : 5. Doch danach kam kein Punkt mehr und der Satz ging mit 11 : 6 an Asberg und damit auch das Spiel. Dämlicher ging es kaum noch.

Im zweiten Spiel des Tages gegen den Ausrichter Odenkirchen ging direkt nach dem Frust-Erlebnis mit Asberg nicht mehr viel zusammen. Alle drei Sätze gingen sang- und klanglos verloren. 6 : 11, 3 : 11 und 7 : 11. Mehr gibt es dazu nicht mehr zu schreiben. Nächste Woche kommt es dann zum Derby mit Essel. In der Kutenholzer Halle wird das, anders als vor 6- 8 Jahren, zu einem Kellerduell. Mit 2 : 6 Punkten steht Essel auf Platz 7. Ruschwedel auf 8 und die dritte Mannschaft an diesem Spieltag ist Hamm, die zur Zeit auf dem letzten und 9. Tabellenplatz stehen. Wenn Die Ruschis hier wieder beide verlieren, wird der Abstieg wohl kaum noch zu vermeiden sein. Es muss gepunktet werden.

Nächste Woche mehr. Hoffentlich mit besseren Nachrichten

1 Spieltag zweite Bundesliga / 06.11.2010
Ruschwedel mit Fehlstart !

Am 06. November 2010 empfingen die Ruschwedeler Faustballer die Mannschaften aus Leverkusen und Hagen in der Harsefelder Feldbuschhalle.
Im ersten Spiel des Tages musste man gegen die Werks-Fünf von Bayer Leverkusen antreten. Es lief von Anfang an unrund. Das Service von Kapitän Ropers war nicht druckvoll genug und die darauf folgenden Angriffe der Leverkusener konnten meist nicht abgewehrt werden. Das Service der Leverkusener durch „Schmidti“ war konstant druckvoll und führte oft sogar direkt zu Punkten. So mussten die Ruschis eigentlich in jedem Satz immer einem Rückstand hinterherlaufen. Man konnte sich immer wieder herankämpfen aber nie entscheidend die Satzführung übernehmen. Somit ging dieses Spiel verdient mit 8 : 11, 9 : 11 und noch einmal 9 : 11 verloren.
Im zweiten Spiel des Tages gegen Hagen würde es schwer werden. Denn Europas „Jahrhundertfaustballer“ Dirk Schachtsiek war auf der Schlagmann-Position mit von der Partie. Der erste Satz ging dann auch erwartungsgemäß mit 8 : 11 verloren aus Sicht der Ruschwedeler. Doch im 2. Satz hängte sich die Mannschaft um Kapitän Ropers richtig rein. Ropers selbst konnte einige schöne Bälle aufnehmen. Die Zuspiele verwandelte Lars Steffen dann souverän. Auf einmal stand es 11 : 5 und der Satzausgleich war da. So langsam kam das Publikum in Fahrt. Der 3. Satz war auch lange ausgeglichen; ging letztendlich aber durch einige ganz knappe Service-Fehler von Ropers verloren. Der musste und sollte jedoch immer wieder volles Risiko gehen bei seinen Aufschlägen. Im 3. Satz fehlten immer ein paar Zentimeter. Im 4. Satz lief es dann wieder richtig rund und man führte schnell 7 : 3. Doch die Hagener kämpften sich wieder heran und am Ende mussten sich die Ruschis noch zum 11 : 9 Satzgewinn zittern. Jetzt bebte die Halle. Immer wieder konnten die beiden Dirks (Schachtsiek und Ropers ) mit spektakulären Bällen das Publikum begeistern.
Im Entscheidungssatz lag man zur Halbzeit mit 4 : 6 hinten. Das war unnötig. Ein klarer Ausball der Hagener wurde leider bei einer 2 : 1 Führung der Grün-Weißen gut gegeben. Statt 3 : 1 stand es 2 : 2 und nachher wie erwähnt 4 : 6 zum Seitenwechsel. Das noch aufzuholen gegen so eine Spitzenmannschaft ist fast unmöglich. Das Service des 4-maligen Weltmeisters Dirk Schachtsiek ist dafür zu variantenreich und gefährlich. Es gab noch einige Möglichkeiten heranzukommen; doch es gelang nicht mehr. Mit 7 : 11 ging dieser Satz verloren und somit auch das Spiel.
Nun steht man schon zu Saisonbeginn mit dem Rücken zur Wand. Nächste Woche könnte schon zur frühzeitigen Nagelprobe werden. Die beiden Gegner Hamm und Odenkirchen stehen gemeinsam mit Ruschwedel mit 0 : 4 Punkten im Tabellenkeller. Es sollte zumindest ein Spiel gewonnen werden.